Per Haftbefehl gesucht und Einreise verweigert

IMG

Bad Bentheim (ots) - Die Bundespolizei hat Samstagmorgen den offenen Haftbefehl gegen einen 30-Jährigen vollstreckt. Außerdem lag eine Ausweisungs- und Abschiebungsverfügung gegen den Mann vor. Er wurde in die Niederlande zurückgewiesen. Der 30-jährige Libyer war mit einem international verkehrenden Reisebus über die Autobahn 30 aus den Niederlanden nach Deutschland eingereist. Gegen 07:40 Uhr war der Bus auf dem Parkplatz Emstal-Süd von einer Streife der Bundespolizei angehalten und im Rahmen der grenzpolizeilichen Überwachung kontrolliert worden. Bei der Kontrolle des 30-Jährigen stellten die Beamten zwei Fahndungsnotierungen fest. Zum einen war er wegen Verschaffens von falschen amtlichen Ausweisen verurteilt worden. Aus diesem Schuldspruch musste er noch eine Geldstrafe von 600,- Euro bezahlen oder eine Ersatzfreiheitsstrafe von 60 Tagen verbüßen. Zur Vollstreckung der Strafe wurde er per Haftbefehl gesucht. Darüber hinaus lag eine Ausweisungs- und Abschiebungsverfügung der zuständigen Ausländerbehörde gegen den libyschen Staatsangehörigen vor. Sein Asylantrag in Deutschland war rechtskräftig abgelehnt worden. Durch Zahlung der geforderten Geldstrafe konnte sich der 30-Jährige den Aufenthalt im Gefängnis ersparen. Ihm wurde die Einreise verweigert und er musste zurück in die Niederlande. Rückfragen bitte an: Bundespolizeiinspektion Bad Bentheim Pressesprecher Ralf Löning Mobil: 01520 - 9054933 E-Mail: bpoli.badbentheim.presse@polizei.bund.de www.bundespolizei.de Twitter: https://twitter.com/bpol_nord Original-Content von: Bundespolizeiinspektion Bad Bentheim, übermittelt durch news aktuell

Quelle: Presseportal