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Hier gibt's ordentlich Geld zurück! - Worauf es bei der Steuererklärung ankommt

Neustadt a. d. W. (ots) - Anmoderationsvorschlag: Na, haben Sie eigentlich schon Ihre Steuererklärung abgegeben? Kein Problem, denn noch ist genug Zeit, weil die Bundesregierung auch in diesem Jahr die Frist noch einmal verlängert. Der späteste Abgabetermin ist jetzt der 31. Oktober! Und die Abgabe lohnt sich! Gerade angesichts der hohen Spritpreise, enormen Energiekosten und teuren Lebensmittel zählt jeder Euro - und wer clever ist, holt sich über die Steuererklärung möglichst viel Geld zurück. Wie das geht und wo das meiste Potenzial schlummert, weiß mein Kollege Oliver Heinze. Sprecher: Das meiste Geld versteckt sich in der Regel beim Arbeitsweg und in der Pendlerpauschale, erklärt Christina Georgiadis vom Lohnsteuerhilfeverein Vereinigte Lohnsteuerhilfe e.V., kurz VLH. O-Ton 1 (Christina Georgiadis, 25 Sek.): "Denn es spielt keine Rolle, welches Verkehrsmittel Sie nutzen, um zur Arbeit zu kommen. Für die ersten 20 Kilometer der einfachen Fahrtstrecke gibt es 30 Cent pro Kilometer und ab dem 21. Kilometer sind es sogar 35 Cent. Da die Spritpreise momentan so hoch sind, hat die Bundesregierung außerdem die Pendlerpauschale rückwirkend zum Januar auf 38 Cent erhöht. Das heißt: Pendler haben jetzt die Möglichkeit noch mehr abzusetzen." Sprecher: Seit 2019 ist übrigens das sogenannte Jobticket für den Regionalverkehr steuerfrei, wenn es vom Arbeitgeber oder der Arbeitgeberin zusätzlich zum regulären Lohn gezahlt wird. Das gilt dann allerdings als geldwerter Vorteil und reduziert die Pendlerpauschale. O-Ton 2 (Christina Georgiadis, 30 Sek.): "Seit 2020 gibt es aber eine Alternative. Der Arbeitgeber kann das Jobticket pauschal versteuern und per Gehaltsumwandlung anbieten - entweder zu 25 oder zu 15 Prozent Pauschalversteuerung. Welche Variante steuerlich günstiger ist, das hängt von der Entfernung zur Arbeit ab: Wer weit pendelt, profitiert mehr von der Entfernungspauschale - dann ist die 25-Prozent-Variante günstiger. Wer nah an der eigenen Arbeitsstelle wohnt, der ist mit der 15-Prozent-Pauschalversteuerung in der Regel besser dran." Sprecher: Neben den Fahrtkosten, lohnt es sich auch sogenannte Werbungskosten von der Steuer abzusetzen und private Kosten lassen sich ebenfalls in der Steuerklärung geltend machen. Dazu zählen Kinderbetreuung und haushaltsnahe Dienstleitungen wie zum Beispiel Handwerkerkosten oder der Fensterputzer. O-Ton 3 (Christina Georgiadis, 18 Sek.): "Was viele nicht wissen: Auch Mieterinnen und Mieter können Teile ihrer Nebenkostenabrechnung als haushaltsnahe Dienstleistung oder Handwerkerkosten geltend machen. Und es gibt noch jede Menge andere Kosten wie zum Beispiel für Medikamente, Zahnersatz, Unterhalt, Pflege, Ausbildung oder auch Studium, die man absetzen kann." Sprecher: Wer Hilfe braucht, der kann sich einfach... O-Ton 4 (Christina Georgiadis, 22 Sek.): "...gemeinsam mit einer VLH-Beraterin oder einem VLH-Berater zusammensetzen, anrufen, eine E-Mail schreiben und ermitteln, wie sich die entsprechenden Steuervorteile ideal ausschöpfen lassen. Mehr Infos finden Sie auch auf unseren Seiten des Lohnsteuerhilfevereins Vereinigte Lohnsteuerhilfe e.V., also unter vlh.de. Unsere bundesweit rund 3.000 Beratungsstellen stehen Ihnen gerne zur Verfügung." Abmoderationsvorschlag: Und noch ein Tipp: Es lohnt sich auch mal die Steuerklasse zu checken! Denn, wer verheiratet oder verpartnert ist, kann mehrmals im Jahr die Lohnsteuerklasse wechseln. Besonders sinnvoll ist ein Wechsel für diejenigen Paare, bei denen sich das Gehalt geändert hat. Mehr Infos und weitere hilfreiche Tipps für die Steuererklärung finden Sie auch noch mal im Netz unter vlh.de. Pressekontakt: Christina Georgiadis Mail:christina.georgiadis@vlh.de Tel.:06321/49010 Original-Content von: Vereinigte Lohnsteuerhilfe e.V. - VLH, übermittelt durch news aktuell

Quelle: Presseportal